Sommersemester hat begonnen

In Deutschland startete die Mehrheit der Studienneulinge im Wintersemester. Doch in diesem Jahr war der Zulauf auch zum Sommersemester groß, was vor allem an den doppelten Abiturjahrgängen einiger Bundesländer liegt. Viele junge Menschen sind zum Wintersemester nicht untergekommen und nutzen ihre zweite Chance.

Allerdings ist die Verteilung auf die einzelnen Studienfächer längst nicht so vielfältig. Dies hat damit zu tun, dass nicht jeder Studiengang zum Sommersemester begonnen werden kann. Vor allem bei den hochspezialisierten Studiengänge ist der Einstieg häufig nur zum Wintersemester möglich. Auch sonst ist der Zugang nicht unbedingt leicht, was vor allem mit der Anzahl der zu vergebenden Studienplätze zu tun hat. Etliche Hochschulen schränken die Studienplätze ein, weshalb nicht automatisch die besseren Aussichten auf Erhalt eines Studienplatzes bestehen, wenn die Bewerbung zum Sommersemester erfolgt.

Im April geht es los

Für diejenigen, die es geschafft haben und an einer Hochschule untergekommen sind, ging es jetzt los. An den meisten Hochschulen begann das Sommersemester zum 1. April und dauert noch bis Ende September an. Nicht jeder angehende Student hat bereits eine Wohnung gefunden oder die sonstigen Vorbereitungen getroffen. Dann wird es allerdings höchste Zeit, denn gerade im Sommersemester geht es an den Hochschulen rund. Da es weniger neue Studenten gibt, fällt die Phase des Einlebens kürzer aus.

Keine Angst vor dem Studium

Trotz dieser eventuell nicht so ganz optimalen Umstände braucht sich niemand vor dem Studienbeginn zu fürchten. Oft sind die Semesterklassen etwas kleiner, wodurch sich das Einleben umso leichter gestaltet. Außerdem leistet das Frühjahrswetter einen positiven Beitrag: Bei viel Sonnenschein fällt es leichter, sich auf das neue Umfeld und die zahlreichen Herausforderungen einzulassen.

Außerdem haben Neulinge die Möglichkeit, direkte Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Besonders die Studentenwerke sind gute Anlaufstellen, wenn es um das „Thema Wohnen“ geht. Wer am freien Wohnungsmarkt keine geeignete Unterkunft findet, kann sich dort melden. Meist ist eine geeignete Studentenunterkunft rasch vermittelt. Zudem raten ältere Studenten immer wieder dazu, an möglichst vielen Veranstaltungen teilzunehmen, um somit andere Personen kennenzulernen. Dank der neuen Kontakte fällt es meist leichter, sich einzuleben und die Herausforderungen des ersten Semesters zu meistern.

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